Zöblitzer rotieren gegen wintergrau

Begegnungszentrum wartet gemeinsam mit vielen Partnern bis Ende März mit 35 Veranstaltungen auf

VON ANTJE FLATH

Zöblitz. "Kunterbunt statt wintergrau" lautet gegenwärtig die Devise in Zöblitz. Unter diesem Motto bietet das Team des Begegnungszentrums zusammen mit vielen Partnern bis Ende März insgesamt 35 verschiedene Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, aber auch für die ganze Familie an. Das Spektrum reicht dabei von der Bastelbude über Fußball-Turniere bis zum Koch-Studio.

Mit den bunten Veranstaltungen wollen die Organisatoren über die graue Jahreszeit helfen. Ob Winterspielplatz, Pizza essen, Sportvormittag, Kinderfasching, gesunde Ernährung, Osterbasteln oder Familienwandertag - in dem umfangreichen Angebot findet sich für jeden Geschmack etwas. Auch Eltern und Großeltern kommen dabei nicht zu kurz, verspricht Ines Hegewald vom Begegnungszentrum. So gab es gestern Abend beispielsweise Fußball für Väter. Für Mütter im Stress werden Entspannungsübungen angeboten. Omas und Opas können mit ihren Enkeln unter anderem das Spielemuseum in Chemnitz besuchen.

"Das ist das erste große Rotationsprojekt des netzwerkSALUTO", erklärt Ines Hegewald. Hinter dem netzwerkSALUTO verbergen sich das Sozialwerk des Demokratischen Frauenbundes, bei dem unter anderem auch Ines Hegewald beschäftigt ist, und die Familientherapeutin Cornelia Beyer aus Pfaffroda. Zusammen kümmern sie sich seit März vorigen Jahres um die Betreuung der annähernd 6000 Jugendlichen in den beiden Städten Zöblitz und Olbernhau sowie den Gemeinden Deutschneudorf, Heidersdorf und Pfaffroda.

Zwei solcher Rotationsprojekte soll es künftig jedes Jahr in dem Gebiet geben, kündigt Ines Hegewald an. Rotationsprojekt bedeute, dass die Mitarbeiter des Netzwerkes jeweils in den Orten mit agieren, in denen das Projekt gerade läuft - wie zum Beispiel jetzt in der Serpentinsteinstadt. Gleichzeitig geht es den Organisatoren aber auch darum, möglichst viele Partner aus den jeweiligen Orten mit einzubeziehen. In Zöblitz engagieren sich das Team der Grundschule und der Kindereinrichtungen sowie deren Elternräte, die Kirchgemeinde, die Bundespolizei, Vereine der Stadt und private Anbieter mit für die Kinder und Jugendlichen.



Freie Presse / Marienberg; 14. Februar 2007